5 große Ziele, die dir helfen, die Prüfungsvorbereitung 2018 optimal zu gestalten

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in 2018 möchte ich alle Möglichkeiten nutzen. Und zwar jede einzelne Möglichkeit, die sich mir bietet. Damit möchte ich, dass das Leben nicht einfach an mir vorbei geht. Auch wenn man in der Zeit der Prüfungsvorbereitung steht, muss man darauf achten, dass das Leben nicht einfach an einem vorüber zieht. Es ist wichtig, mehr im Moment zu leben, insbesondere, wenn die Zeit knapp ist. Die Träume muss man leben, egal was es kostet.

Was mich 2017  gelehrt hat, ist die Tatsache, dass in Zeiten, in denen das Leben zu schnell einfach an einem vorüber zieht, man nicht die Vorteile seiner Reichtümer nutzt. Mach mit! Das sind die fünf Dinge, die 2018 zu deinem Jahr werden lassen.

1. Bezwinge jeden Berg

Es gibt keine Entschuldigungen für 2018. Wenn du Dinge wahr werden lassen willst, dann lass sie wahr werden. Wenn du dir realistische Ziele setzt mit einem Aufgabenplan, wird dir das helfen, deine Pläne zu realisieren. Aber erinnere dich daran, dass der Weg zum Erfolg nie ein einfacher sein wird.

Jede erfolgreiche Person hat ihr Recht für Erfolg verdient. Sie hatten Mut für ihre Reise, bezwangen jeden Berg. Sie gaben nicht auf und du solltest das auch tun. Also keine Entschuldigungen mehr. Es soll kein Jahr mehr vergehen ohne dass du alles versucht hast. Du kannst es schaffen!

2. Gestalte und erhalte eine Balance

Die Balance zu finden ist etwas, dass wir alle anstreben. Das ist besonders dann schwer, wenn Tatmenschen wie wir es sind, alles tun, um unsere Karriere steigern zu wollen. Aber, wenn da eins ist, was ich im letzten Jahr gelernt habe ist es, dass du mit ein bisschen Anstrengung zwei Dinge auf einmal erreichen kannst: Ein soziales Leben und ein Leben für das berufliche Ziel. Du musst dich nicht schuldig fühlen, wenn du Spaß hast und nicht gerade lernst.

Das heißt auch, dass nur weil du gerade im Lernstress  bist, du dich nicht um dich selbst kümmern sollst. Deine Haare müssen nicht fettig aussehen, nur weil du in deiner intensivsten Lernphase steckst. Schau, dass du deine Balance findest, in dem du einen Plan machst. Und der soll alle Dinge enthalten, von der Arbeit bis zur Gesichtsmaske. Strukturiere deine Zeit und gestalte Routinen und so wirst du eine Balance zwischen Lernen, Arbeiten und sozialem Leben schaffen.

 

3. Verbessere dich ständig

Ich wollte immer meine Grenzen soweit ausnutzen wie nur irgendwie möglich. Ich wollte immer zu den Besten gehören. Um unsere Karrierepläne zu verwirklichen, müssen wir uns ständig verbessern. Weil das Sich-Verbessern nicht nur in unserem Berufsleben wichtig ist, sondern auch in unserem täglichen Leben.

Die Selbstreflektion auf einer grundlegenden Basis wird uns nicht zu einem besseren Menschen machen, aber wir werden mehr verstehen, zufriedener und erfolgreicher werden. Wenn wir uns nur einmal in der Woche selbst reflektieren, wird uns das zeigen, wo wir uns verbessern können und was wir tun können, um zu den Besten zu gehören.

 

4. Mach das Ungewöhnliche

Komm raus aus deiner Komfortzone. Wenn du dich komfortabel fühlst, bist du glücklich. Aber ist das wirklich so? Ist es nicht so, dass man Dinge oft mit dem Gedanken ablehnt, dass es sicher ist, dass man es nicht mag. Und ich wette, dass ist bei dir auch so. Aber ändere das in diesem Jahr. Gib dir die Möglichkeit, ja zu Dingen zu sagen, die du vorher komplett abgelehnt hättest.

Und du wirst dich selbst überraschen – und wer weiß es, vielleicht wirst du es sogar genießen. Ganz egal, wie das Ergebnis ist, ich verspreche dir, du wirst es gut in Erinnerung behalten und geht es nicht gerade darum in unserem Leben?

 

5. Fürchte dich nicht davor, du selbst zu sein

Im letzten Jahr, habe ich erkannt, dass mir Dinge fehlten, nur weil ich es nicht richtig ausgesprochen haben. Du hast einen Plan, den du verfolgen willst. Aber nur, weil du einen Plan im Kopf hast, heißt das nicht, dass dein Umfeld genau nachvollziehen kann, was in dir vorgeht. Du lernst, du arbeitest und du hast ein soziales Leben. In allen Bereichen musst die Chance nutzen, dich zu artikulieren. Nutze die Möglichkeit. Nur in der Kommunikation kannst du zeigen, was du bist, wie du fühlst und welche Ziele du verfolgst. Man kann dich besser verstehen und dir widerfährt mehr Unterstützung und Verständnis.

 

 

 

Das ist 2018….

Nach einer langen Pause mit kurzen Unterbrechungen bin ich wieder da. Für alle, die neu auf dieser Seite sind, sei hier kurz erläutert, wie es zu diesem Blog kam: Ich habe 2016 die Steuerberaterprüfung mitgeschrieben. Und wie es wohl häufiger vorkommt…ich bin durchgefallen. Ich stellte mich diesem Misserfolg und versuchte es ein zweites Mal. Ich habe also auch die Steuerberaterprüfung 2017 mitgeschrieben.

Der ein oder andere treue Leser und Begleiter dieses Blogs hat mich nun schon kontaktiert und mich gefragt:

Und? Hast du es geschafft?

Dazu möchte ich Folgendes sagen: Ich möchte gerne diesen Blog weiter schreiben. In meiner Vorbereitungszeit habe ich erlebt, dass es wenig Unterstützung der Anwärter untereinander gibt. Natürlich tun sich die ein oder anderen zusammen, um gemeinsam zu lernen oder die Kurse zu besuchen. Aber ein „wir helfen uns“ oder ein „je mehr wir uns unterstützen, umso mehr schaffen es“ habe ich nie erlebt. Steuerberater sind wohl von ihrer ersten Stunde an Einzelkämpfer. Richtige Teamplayer gibt es kaum.

Deshalb möchte ich all denen, die das gleiche denken und sich in der Vorbereitung zur Steuerberaterprüfung befinden, meine Unterstützung anbieten. Nach zweieinhalb Jahren Vorbereitungszeit mit Präsenzkursen, Klausurenkursen, Intensivkursen und zwei vollzogenen schriftlichen Prüfungen, einer vollzogenen mündlichen Prüfung kann man dann doch Einiges berichten. Zum Teil habe ich nun obige Frage schon beantwortet. Den Rest verrate ich noch nicht. Schließlich will ich euch ein wenig neugierig machen.

Falls ihr nun vor dem zweiten oder dritten Versuch steht: Gebt nicht auf. Mit Herzblut und guten Mutes schafft ihr das. Mit Energie, Spaß und Konzentration klappt das.

Eure Maja

P.S.: Leider hat mich der Spam voll erreicht. Ich hatte nun einen Beitrag, der mit sage und schreibe 20.000 Kommentaren belegt wurde. Ich habe deshalb die Kommentarfunktion grundsätzlich gestoppt bis ich einen passenden Spamfilter gefunden habe.

Zurück unter den Lebenden

Da bin ich wieder. Viel Zeit ist vergangen. Das Examen ist geschrieben und nun nicht mehr änderbar.

Sicherlich habt ihr im nwb-Campus-Blog schon gelesen, welche Themen dran kamen, deshalb werde ich dies hier nicht nochmals wiederholen.

Aber was war anders zum letzten Jahr?

Anzahl der Teilnehmer:

Ich habe keine bestätigten Zahlen, aber ich habe mich kurz mit einer Aufsicht unterhalten. Eigentlich hatte ich erwartet, dass wesentlich mehr Kandidaten zum Examen antreten würden als vergangenes Jahr. Dem scheint aber nicht so, zumindest nicht in BaWü. Ich dachte, dass all die zahlreichen Durchfaller wieder antreten würden und dazu eben alle Neulinge. Aber in Summe waren es dann doch wohl nicht wesentlich mehr als sonst. Mal sehen, ob ich irgendwo konkrete Zahlen auftreibe. Spätestens mit dem Ergebnis wird sich meine Einschätzung dann bestätigen oder eben nicht.

Schwierigkeitsgrad:

Da scheiden sich die Geister. Meine persönliche Einschätzung: Die Prüfung war wahrlich nicht einfach, aber fair. Sie war so, wie man sich ein Examen vorstellt. Viele sagten, dass das Examen easy war. Tja, wenn man eine Organschaft in ESt, ein türkisches DBA, einen Arzt, der Schönheits-OPs und chirurgische Eingriffe durchführt, einen argentinischen Erbschaftsfall und das Aufstellen von Ergänzungs- und Sonderbilanzen usw. als easy bezeichnet, dann war es easy. Ich fand das Examen berechenbar. Trotzdem lege ich nicht meine Hand dafür ins Feuer, dass ich bestanden habe.

Rücktritte:

Ich saß ziemlich weit hinten. In der Reihe vor mir ist einer zurückgetreten und zwei Reihen vor mir ebenso. Ein weiterer, der schräg vor mir saß, war ca. 20 Minuten vor Ende fertig und schaute sich um. Einen weiteren Kollegen, den ich am ersten und zweiten Tag wieder getroffen habe, habe ich am dritten Tag nicht wieder gesehen. Bei ihm glaube ich auch, dass er aufgegeben hat.

Ansonsten ist mir aufgefallen, dass unglaublich viel recht unkonzentriert waren. Ich war pro Examenstag einmal auf Toilette. Jedes Mal, wenn ich vor gelaufen bin, haben einige aufgeblickt und haben mich angesehen. Also wenn sie das bei jedem Toilettengänger gemacht haben, dann gute Nacht!

Meine persönliche Verfassung:

Mir ging es schlechter als im vergangenen Jahr. Ich habe mehr gelernt als im letzten Jahr, trotzdem hatte ich das Gefühl, große Lücken zu haben. Das war so übel, dass ich schon fast nicht antreten wollte. Ich hab’s dann doch getan und die Lücken kamen nicht dran. Das war gut, aber sicher macht mich das noch lange nicht. Sicher aber bin ich, dass ich das nicht nochmal machen werde, auch wenn es erst mein 2. Versuch war.

Aber erzählt mal, wie erging es euch? Habt ihr mitgeschrieben? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und eure Einschätzung.

Zur Prüfung angemeldet und tschüss….

Ihr Lieben,
ich hab’s getan – ich bin zur Prüfung angemeldet. Und das Hotel ist auch gebucht. Aber wie ihr vielleicht schon vermuten konntet, verabschiede ich mich nun hier von diesem Blog.

Ich finde es schade. Das Schreiben macht mir wirklich Spaß. Aber ich bin lerntechnisch und was das Klausurenschreiben anbelangt momentan gut drauf. D.h. auch, dass ich nicht viel Zeit habe zu schreiben. Außerdem habe ich einen Weg gefunden, der super funktioniert und der mir Spaß bringt. Und ich gestehe, dass ich ein wenig Bedenken habe, euch darüber zu berichten. Nicht dass ich es verschweigen will, schließlich erfinde ich das Rad nicht neu. Aber ich fürchte mich ein wenig vor Kritik. Und die würde mich vielleicht zum Schwanken bringen. In einer Zeit, wo es doch gut läuft. Das könnte ich gerade nicht gebrauchen.

Ich wünsche all denen, die auch am Kämpfen sind, viel Glück, viel Erfolg und alles Gute.

Vielleicht hören oder sehen wir uns mal. Abgeschlossen habe ich mit diesem Blog noch nicht ganz. Aber momentan ist es besser so.

Eure Maja

Ein Zwischenbericht

Ich merke, dass ich bei diesem Blog nun an einen Punkt komme, wo sich wieder etwas ändern muss. Die letzten Tage habe ich gesehen, dass ich gerne schreiben will, es aber nicht tue. Dabei finde ich es extrem wichtig, wenn man sich ständig reflektiert.Vor allem, wenn man so ohne Präsenzkurs und ohne Miteinander mit anderen vor sich hin arbeitet.

Ich finde es schön, wenn ich den ein oder anderen Kommentar erhalte. Außerdem freuen mich eure Mails, die zu 99% wirklich toll und aufbauend sind.

Ich weiß aber nicht, ob ich das Auseinandersetzen mit mir selbst, das Hinterfragen, wie ich lerne, das Überlegen, ob mein Lernplan noch stimmt, die Freude über Erfolge, das Selbstbemitleiden bei Misserfolgen in die Öffentlichkeit tragen will.

Ich tendiere momentan dazu, vom Blog weg zukommen und ein richtiges Tagebuch zu führen. So richtig altmodisch mit Papier und Stift. Einfach so auf Du und Du mit mir selbst. „Leider“ kann ich sehen, wie viele sich hier auf meinem Blog tummeln. Einerseits freut mich das riesig, andererseits bin ich an einem Punkt, an dem ich nicht weiß, ob ich für so viele Menschen da draußen so gläsern sein möchte.

Eine Alternative wäre auch, Blogbeiträge zu verfassen, ohne sie zu veröffentlichen. Vielleicht veröffentliche ich sie dann, wenn alles rum ist. Mal sehen, was die nächsten Tage so bringen. Jetzt ist erst einmal die 4. Klausur dran. Sie glotzt mich an und wartet auf mich.

See you

Maja

 

 

Geht’s noch? Die erste Auswertung der Klausur aus dem Klausurenkurs

Sagt mal, seid ihr noch ganz bei Sinnen? Ich habe gerade die Statistik der ersten Klausur des Klausurenkurses gesehen. Here it is:

7 Einser und 5 1,5er in Ust. Insgesamt 132 von 143 haben eine 4,5 und besser in der ersten USt-Klausur. Was soll denn das? Und das in der ersten Probeklausur. Arbeiten die alle mit Musterlösungen und Lehrbuch? Also entweder ich bin total doof oder hier stimmt was nicht. Ich habe meine Note noch nicht zurück, aber ich bin sicherlich nicht förderlich für den guten Schnitt.

Und was ist mit Erbschaftssteuer? Habt ihr da alle keine Lust mehr gehabt?

Ich verstehe das nicht. Kann mir bitte jemand weiterhelfen?

Eure gefrustete, verwunderte, zweifelnde Maja

Warum bestehen die einen und die anderen nicht? Ist das Beraterexamen ungerecht?

Kürzlich habe ich mich mit einer Bekannten getroffen, die mit mir im letzten Jahr den Präsenzkurs absolvierte. Von ihr erfuhr ich, wer von uns bestanden hat und wer nicht.

Bei manchen war es klar, dass sie bestanden hatten. Sie waren schon immer im Kurs sehr gut und wussten meist auf auch noch so komplizierte Fragen eine Antwort. Bei anderen fragt man sich aber, wie konnten die nur bestehen? Eine kleine Analyse…

Da war die Buchhaltungsmaus, Karotte und Minisalami knabbernd. Wir bekamen Vorträge darüber, wie ungesund doch böse Kohlenhydrate sind und Zucker uns am Lernen hindert. Breiter Kurpfälzer Dialekt, erste Reihe, immer im Kontakt mit dem Dozenten.  Sie wusste immer alles besser und einige von uns waren nah dran, einen roten Ziegelstein nach ihr zu werfen. Ich hätte nie gedacht, dass sie besteht. Sie war nicht schlau, aber engagiert. Sie wollte unbedingt bestehen und hat es durchgezogen. Das Lohnsteuerthema war wohl ihr Volltreffer.

Monsieur Chic. Er war stets gelangweilt und genervt. Daddelte viel auf seinem Handy, fehlte oft und ging gern früher. Den Klausurenpräsenzkurs wollte er besuchen, hat es aber dann doch nicht getan. Er sonderte sich ab und war nicht wirklich dabei. Er bestand, wohl auch noch ziemlich gut. Ich tippe auf Endspurtprofi. Ich vermute, dass er zu denen gehört, der in den letzten 6 Wochen vor dem Steuerberaterexamen alles gegeben hat. Und es hat funktioniert.

Die Sonnyboys. Sie waren eine starke Truppe, sie haben zusammen gelernt, waren smart, eloquent und einfach immer gut drauf. Sie haben im Kurs einen fitten Eindruck gemacht. Alle. Aber nicht alle haben bestanden. Sie gingen sogar zusammen vor dem Examen in Extremklausur. Aber warum besteht der eine und der andere nicht? Hierauf habe ich keine Antwort. Ich weiß es definitiv nicht. Vielleicht will es der Zufall, dass einer von ihnen diesen Blog besucht und sich wieder erkennt. Vielleicht hat er eine Antwort darauf.

Das fleißige Lieschen. Eigentlich war es klar. Sie musste bestehen. Zurückhaltend, stetiges Understatement, supernett und manchmal auch ein wenig frech. Eine die man gerne als Kollegin hat. Sie war klar im Denken, toptoptop organisiert und strukturiert. Von ihrer Arbeitsweise her, wäre ich gerne wie sie. Ich glaube, sie wird mein Vorbild. Ihre Note auch.

Der Egoist. Ob er tatsächlich bestanden hat, weiß ich nicht. Er teilte nicht, gab keine Unterlagen raus, suchte den Vorteil, aber gab nichts zurück. Ein fürchterlicher Spießer. Ich befürchte, dass es diese Art von Examenskandidaten überall gibt. Ich wünsche euch ein schlechtes Karma. Eine Wiedergeburt als Regenwurm.

Die Sportlerin. Oh, ich mochte sie. Sie war so was von kollegial. Suchte den Kontakt zu allen. Sie hörte gern zu, war mit hilfreichen Ratschlägen stets zur Seite. Und sie war fit. Sie war fleißig, konsequent und wahrlich nicht dumm. Sie war zwar zwischendurch öfter mal krank, aber das waren wir doch alle irgendwie. Ich weiß nicht, warum sie es nicht geschafft hat. Ich möchte selbst nochmal mit ihr sprechen. Aber ich vermute, es war eine Mischung aus Nervosität und zu viel Druck, den sie sich selbst aufgebaut hat. Am Können und Wissen kann es nämlich nicht liegen. Da bin ich mir sicher.

Die „Das wird mein Jahr“-Kandidatin. Sie wollte, dass es ihr Jahr wird. Im Kurs war sie regelmäßig, Fernklausurenkurse absolvierte sie, sie lernte in der Freistellung fleißig. Aber es reichte nicht. Ich glaube, ihr fehlte der letzte Biss. Sie schrieb lange, lange die Klausuren über weit mehr als 6 Stunden. Das ist auch okay, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Aber vielleicht analysiert sie sich anders. Ich hoffe, ich kann noch mit ihr sprechen.

Wir waren ein Kurs von um die 50 Leute. Ich kann nicht alle unter die Lupe nehmen. Ich würde mich freuen, wenn sich der ein oder andere finden würde, der uns an seiner Selbstanalyse teilhaben lässt. Gerne auch die, die bereits bestanden haben.

Einen sonnigen Tag für euch….

 

 

Zu Anfang ist die Motivation groß….

Die Woche lief ganz gut. Die Übungsklausur habe ich abgegeben. Ich habe sie über die Videobesprechung auch nachgearbeitet. Und nun nehme ich mir vor, sobald meine korrigierte Arbeit zurück ist, sie anhand der Musterlösung aufzuarbeiten.

Das ist der Plan. Schön wär’s ja, das ganze mit allen Klausuren zu schaffen. Blöd nur, dass man nebenbei auch noch arbeiten muss. Und das Wetter ist so schön!

Aber das war ja auch noch nicht alles. Ich habe in die ESt-Klausur geguckt. Und nun habe ich erst einmal den 15er, 16er, 17er, 20er, 21er, 22er, 23er und die vorweggenommene Erbfolge wiederholt. Das war ganz schön ordentlich. Man glaubt es nämlich kaum, es ist irre, was man in ein paar Monaten wieder vergisst. Die KSt-Themen und vielleicht sogar auch die Gewerbesteuer möchte ich morgen nochmal angehen. Allerdings bin ich in Gewerbesteuer ziemlich schwach, so dass ich dafür eigentlich mehr Zeit brauche. Mal sehen. Und Sonntag und Montag will ich die Klausur schreiben.

Drückt mir die Daumen, dass ich das schaffe. Ich merke, dass dieses Pensum an meine (zeitlichen und psychischen) Grenzen geht. Aber wenn ich das nächste Mal mit gewerblichen Einkünften zu tun habe, muss ich das Wiederholungsthema nicht mehr in dem Ausmaß leisten.

Ich hoffe, bei euch läuft’s gut. Ach ja, ich hoffe, der neue Look des Blogs gefällt euch. Jetzt versteht ihr wahrscheinlich auch, warum ein Chamäleon mein Tier der Tiere ist. Ich liebe den Wandel. Und ich pfeif‘ auf das CI, ich bin ja kein Unternehmen.

 

 

1. Runde geschafft….aber wie?!

So, die erste Klausur wäre abgeschickt. Die erste Knoll-Klausur war eine gemischte Klausur. Aber mannomann. Ich habe das Gefühl, fast vorne wieder anzufangen. Bei Autoren würde man sagen, ich hatte eine Schreibblockade. Bis ich das erste Wort geschrieben habe, verging schon so einige Zeit.

Bei AO – wie ihr wisst, eigentlich eines meiner Lieblingsfächer – stellte ich mich an wie die Kuh beim Kacken (das sagen wir hier so, sorry). Es kam einfach nichts rum. Und wenn ich will, dass so ein blöder Bescheid nicht verjährt ist, dann will ich das eben. Sonst komm‘ ich nicht weiter. Na, ich werde sehen.

USt, tja, okay. Es hat ein wenig gedauert, bis ich wieder drin war. Aber eigentlich lief es. Und ErbSt war der übliche Brei. Tod, 2 Erben, Grundstück, BlaBla…..zum Reinkommen ganz okay.

Meine Schlussfolgerung: Ich hab wahnsinnig viel vergessen. Und ich brauche ewig. 6 Stunden sind in weiter, weiter Ferne. Aber ich setze mir kein zeitliches Limit, da ich den Stoff erst wieder aufsaugen muss.

Ich habe schon einen Blick in ESt geworfen, das ist die 2. Knoll-Klausur. Oweih, dafür brauche ich bestimmt die ganze Woche.

Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust, über seine ersten Klausuren-Versuche zu erzählen. Ich würde mich freuen.

Die ersten beiden Knollklausuren sind da!

Gestern war ich schon sehr früh unterwegs. Der Boden meines Arbeitszimmers wurde abgeschliffen. So musste ich alles, wirklich alles aus meinem geliebten Raum ausräumen. Das war zwar viel Arbeit, aber ich bin froh darum, weil so kann ich nicht in ein paar Monaten ankommen und sagen: „Ich muss unbedingt Struktur in mein Zimmer bringen. Ich muss unbedingt sauber machen. Ich muss unbedingt umräumen, sonst kann ich nicht lernen.“ Und jetzt ist alles fertig. Das Zimmer ist gestriegelt und blitzblank. Alles ist an seinem Platz und mein Schreibtisch ist leer! Nix drauf. Wunderbar!

Außerdem sind ja nun die ersten beiden Knollklausuren gekommen. Sie starren mich an und warten auf die Bearbeitung.  Morgen ist für mich der Tag der Tage. Zumindest AO und USt möchte ich morgen schreiben. Heute werfe ich noch einen Blick auf meine Karteikarten, um wieder ein wenig rein zu kommen. Neben Bilanzierung habe ich die letzte Zeit nur noch Internationales gemacht. AO, USt und ErbSt habe ich eine halbe Ewigkeit nicht mehr angesehen.

Eine Sache finde ich schon mal nicht so gut bei Knoll: Es gibt ein Heftchen „Bearbeitungshinweise zur Lösung von Klausuraufgaben….“. BeimThema Erbschaftssteuer steht kein Wörtchen zu Grunderwerbsteuer. Warum nicht? Mal sehen, ob Knoll diesmal wenigstens eine Aufgabe in den Klausuren dazu stellt.

Also auf geht’s….

 

 

Gesundheit in der Prüfungsvorbereitung

Nach einem Kurzurlaub im Schnee gibt es heute einen etwas anderen Blogeintrag.

Thema Gesundheit während der Prüfungsvorbereitung
Nachdem ich im letzten Jahr so gut wie keinen Arzt aufgesucht habe, musste ich dies nun nachholen. Ich war beim Zahnarzt, bei diversen Vorsorgeuntersuchungen und ich habe eine Blutuntersuchung machen lassen. Vorab: Bitte macht eure Arztpflichttermine jetzt. Später habt ihr keine Chance. Und es gibt nichts Ärgerlicheres als kurz vor knapp Zahnschmerzen zu bekommen.

Alle Untersuchungen waren gut. Nur ein Wert bei der Blutuntersuchung ist bei mir so was von im Keller:

Vitamin D

Vitamin D kann durch Mangelernährung oder durch Unterversorgung von Sonne entstehen. Oh ja, Sonnenmangel habe ich, eindeutig. Da reichen auch ein paar Sonnentage beim Skifahren nicht.
Die Symptome von einem Mangel an Vitamin D sind u.a. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen oder Nervosität. Als ich bei Wikipedia über die Folgen von Vitamin D – Mangel gelesen habe, wurde mir ganz anders. Nun gut, man muss ja nicht an das Schlimmste denken. Aber auch wenn ich meine Konzentration und Aufmerksamkeit allein durch das Anheben meines Vitamin-D-Levels steigern könnte, wäre dies super.

Also, zum einen ab in die Apotheke und ein Ergänzungspräparat holen. Das, das ich benutzen muss, ist verschreibungspflichtig, aber es gibt auch niedriger dosierte Varianten.

Und zum anderen raus an die Sonne. Jeden Tag. Ach und übrigens. Sonnencreme hält die Vitamin-D-Aufnahme ab. D. h. ich benutze nur noch Nachtcreme, wenn nicht unbedingt August ist und die Sonne nicht endlos runter brennt. Vom täglichen Gebrauch von Sonnenschutzmitteln in normalen Tagescremes hört man sowieso nicht viel Positives. Macht ja auch Sinn. Warum brauche ich einen LSF, wenn es regnet oder schneit?

Also raus mit euch und genießt jeden Sonnenstrahl!

(http://katiethompson.tumblr.com/)

Here we are….ich bin angemeldet

Mein Plan steht. Das ist schon mal ganz gut. Ein wichtiger Punkt meines Plans ist, einen Klausurenfernkurs zu belegen. Und hier habe ich mich nun schließlich für Knoll entschieden. Alternativ hatte ich Haas noch in Erwägung gezogen, aber die Münchener sind mir da näher. Das ist eine rein subjektive Entscheidung, ich denke, mit beiden Instituten kann man wenig falsch machen.

Ja, und wie ihr seht, geht es in 2 Wochen schon los. Wobei, eigentlich sind es nicht 2 Wochen, sondern ein bisschen mehr. Ich möchte die Klausurbearbeitung relativ ans Ende der Bearbeitungszeit schieben, damit ich direkt nach dem Schreiben Zugriff auf die Onlinebesprechung habe. Meine Erfahrung aus dem letzten Jahr war nämlich, dass ich die Klausuren geschrieben habe und nach 10 bis 14 Tagen hatte ich schon wieder vergessen, was ich alles zu Papier gebracht hatte. Insbesondere, wenn ich dazwischen schon wieder eine neue Klausur geschrieben habe.

Mit meiner Aufarbeitung von Bilanzierung sieht es ganz gut aus. Natürlich könnte es mehr sein, aber mein Gott, immerhin. Insbesondere habe ich auch immer wieder Ausflüge zu Einkommensteuer gemacht. Wenn ich Anschaffungen z.B. auf Rentenbasis angesehen habe oder Anschaffungen von ganzen Betrieben.

Und nun munter ran an’s Werk. Das wird….ganz bestimmt.

Aus dem „Wie soll’s weiter gehen“ wird ein Lern-Tagebuch – 10 Regeln zum erfolgreichen Lernen

Um endlich meine Posts wieder an den Sinn dieses Blogs anzupassen, will ich nun ein Lern-Tagebuch erstellen. Leider ist nun schon wieder wertvolle Zeit verstrichen. Aber diesmal waren die Gründe so heftig (wie ihr ja wisst), dass ich es nun mal nicht ändern kann.

Nach langem Vor-den-Ordnern-Sitzen, im Zug-Nachdenken, Unterlagen-Wälzen, Überblick-Verschaffen, ist es nun so weit. Das Wiederholen ist im vollen Gange.

Ich werde beginnen mit Bilanzierung. Wie ihr wisst, fuchst mich das am meisten. Ich habe begonnen, zu repetieren und zwar bis ins kleinste Detail. Diesmal gibt es kein Wischiwaschi. Von Anfang an und sofort intensiv.

Und hier 10 Regeln, die ich unbedingt einhalten will:

  1. Ein Plan muss her
  2. Lernen im Alltag integrieren und selbstverständlich werden lassen
  3. Abwechslung schaffen
  4. Ein angenehmes Umfeld schaffen
  5. In Einheiten lernen
  6. Mein Lernen stets reflektieren
  7. Den kreisenden Geier nicht vergessen: Behalte den Überblick
  8. Ich achte auf meinen Körper – gesundes Essen und Bewegung
  9. Meinen Lerntyp beachten
  10. Bleib cool & happy!!!!

 

Bildquelle: www.society19.com

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Etwas Persönliches…..

 

Vielleicht hat sich der ein oder andere schon gefragt, warum die Posts so zäh und selten kommen. Es liegt daran:

Das Jahr hat scheiße begonnen!

Es fing damit an, dass bei uns eingebrochen wurde. Schock! Das hatte ich noch nie erlebt und war gruslig. Meine roten Bausteine haben sie allerdings da gelassen. Danke dafür!

Eine Woche später starb meine beste Freundin. Ich war sehr traurig und das hält auch noch an.

Daneben war die Einlieferung meiner Oma ins Krankenhaus und die Grippe, die mich und meine Familie in Griff hielt, einfach nur Peanuts.

Ich versuche derzeit, mich in Bilanzierung wieder einzuarbeiten. Es geht langsam, sehr langsam. Ich hoffe, dass ich die Kurve kriege.

Ich würde mich freuen, wenn ich von euch hören würde, wie es euch ergeht. Ich brauche einen Motivationsschub.

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Bilanzsteuerrecht aus dem Steuerberaterexamen 2016

.:

Ich glaube, der Spruch passt ganz gut zu meinem Wirken am 3. Tag des Examens. Eigentlich dachte ich ja, dass dieser Teil bei mir ganz gut gelaufen ist. Aber dann – totale Katastrophe. Owei, das tut weh.

Bei der Einsicht musste ich feststellen, dass ich keinen einzigen Punkt für Buchungssätze, Korrekturbuchungen oder Gewinnauswirkung bekommen habe. Entweder ich habe es falsch gemacht oder ich habe es schier gar nicht hingeschrieben. Allein dadurch habe ich so um die 15 Punkte vernichtet.

Außerdem war ich ungenau. Ich habe alles – wirklich alles – gewusst. Aber ich habe es schludrig hingeschrieben, ungenau zitiert, falsch gerechnet, einfach stümperhaft gearbeitet.

Nun gut. Der erste von drei Teilen gab insgesamt 37 Punkte. Mehrere Einzelsachverhalte mussten gelöst werden:

  1. Abrissverpflichtung für betriebliche Anlagen.
    – Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten
    – Sachleistungsverpflichtung
    – Bewertung nach 6 I 3a
    – Ansammlungsrückstellung, Abzinsung mit 5,5% im StR, Wertverhältnisse am Stichtag maßgebend
    7 Punkte
  2. Afa Verwaltungsgebäude
    – Standard: notwendiges BV, abnutzbares AV, naträgliche HK
    4 Punkte
  3. Mehrsteuern auf Betriebsprüfung
    – Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten, unabhängig von 4 Vb, außerbilanzielle Hinzurechnung
    3 Punkte
  4. Verlängerung des Mietvertrags
    – Anpassung der Rückstellung unter Beachtung des verlängerten Nutzungszeitraums
    4 Punkte
  5. Afa Verwaltungsg.
    7 IV S1 Nr. 1 iVm 52 XV
    3 Punkte*
  6. Finanzanlage
    – voraussichtlich dauernde Wertminderung >5%, BMF 16.7.2014
    – 6b
    – Wertaufholung
    14 Punkte*
    – Ermittlung des st. JÜ, Ergebnis
    2 Punkte** hier bin ich mir mit der Punkteverteilung nicht ganz sicher, aber ich denke, so müsste es stimmen.

Der zweite Sachverhalt betraf eine OHG (insgesamt 32 Punkte)

  1. Gesellschaftereintritt, § 24 UmwStG, Rn. 1.47 aa, 3. SpStr.
    Berechnung der Einlage, Einbringen von BV
    4 Punkte
  2. Steuerliche GH-Bilanz
    Buchwerte, Forderung an neuen Gesellschafter
    2 Punkte
  3. Ertragssteuerliche Auswirkungen
    diverse Ergängungsbilanzen, Berechnung Veräußerungsgewinn
    9 Punkte
  4. Eingebrachte WGs, Fußstapfentheorie, Ergänzungsbilanzen
    9 Punkte
  5. Darlehensaufnahme, SOBV II, Zinsstaffelmethode
    8 Punkte

Der dritte Sachverhalt ging um eine GmbH (insagesamt 31 Punkte)

  1. Möbelfertigung (HK)
    13 Punkte
  2. USt-Sonderprüfung 9bI & 15a UStG
    3 Punkte
  3. Warenlieferung mit selbstschuldnerischer Bürgschaft
    6 Punkte
  4. Manipulation einer Registrierkasse, VGA
    5 Punkte
  5. Ermittlung JÜ HB & StB
    4 Punkte

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Abgabenordnung aus dem Steuerberaterexamen 2016

Im AO-Teil ging es um einen Steuerpflichtigen, der einen Gewerbetrieb unterhielt und zudem als Kommanditist an einer GmbH & Co. KG beteiligt war. Es erging ein ESt-Bescheid in 2010 unter VdN, wobei der Beteiliungsgewinn geschätzt wurde. Später erging ein Gewinnfeststellungsbescheid, der Gewinn war nun um etwas über 4000 Euro höher als geschätzt. Eine Feststellungmitteilung wurde erteilt, es gab eine wirksame Bekanntgabe des geänderten ESt-Bescheids.

In 2015 kam es zu einer AP. Hieraus erging ein Änderungsbescheid für die ESt 2010. Es gab keine Aussage zu dem VdN.

In 2016 wurde zulässig Einspruch erhoben, jedoch fehlte die Begründung. Währenddessen wurde die Feststellungsmitteilung wegen eines Zahlendrehers korrigiert.

Der Bearbeiter weist den Einspruch als unbegründet zurück, möchte aber die F-Mitteilung ändern. Begründung dafür: Entweder VdN oder zumindest offenbare Unrichtigkeit.

Die Aufgabe war nun zu zeigen, ob die Änderung rechtmäßig ist und ob noch verfahrensrechtliche Handlungen durch den Bearbeiter notwendig sind.

Ich habe einige Posts gelesen, in denen stand, dass sie maximal 30 Punkte erwarten würden. Ihnen käme AO machbar vor. Meine Meinung dazu ist folgende: Wenn du gut sortiert warst, dich durch die Änderungen und den VdN nicht durcheinander bringen ließt, war AO tatsächlich gut machbar und konnte dir leicht erscheinen.

Du musstest zeigen, dass der GFB über §§ 179/180 wirksam war und eine Bindungswirkung über 182 galt.  Da der Gewinnanteil falsch war, war auch der angefochtene Est-Änderungsbescheid materiell rechtlich falsch. Über 367 II und 351 I musste man dann dazu kommen, dass eine weitere Steuererhöhung nur rechtmäßig war, wenn ein Korrekturtatbestand greift. Etwas abgekürzt heißt das, dass
* eine Änderungsmöglichkeit nach 164 II
* nach 129 und
* nach 175 I S.1 Nr. 1 zur prüfen war.

Es gab also nichts, was nicht irgendwie hinzubekommen war.

Ich habe leider in AO nicht so viele Punkte holen können wie es mein Können und Wissen hergab. Ich habe den gemischten Teil mit AO begonnen. Nach der Erkenntnis wie der ErbSt-Teil abgelaufen ist, würde ich das auch wieder tun. Man kann sich in ErbSt einfach zeitlich so verrennen ohne Punkte ergattern zu können.

Aber…und das Aber ist groß…die Aufregung und Nervosität am Anfang – 1. Tag, 1. Arbeit – ist so enorm. Ich habe die Nervosität in der ersten Viertelstunde kaum in den Griff bekommen. Deswegen war es für mich schwierig, die Konzetration zu bündeln. Ich musste nach 20 Minuten alles durchstreichen und nochmal von vorn anfangen. Mist. Ich hätte es gekonnt.

Erbschaftsteuer – ein kurzer Überblick (inkl. USt)

Da mir heute ein wenig die Zeit wegläuft, beschränke ich mich auf den ErbSt-Teil. Wie schon berichtet, habe ich bezüglich der Grunderwerbsteuer lediglich die Info, dass es 14 Punkte hierfür gab. Da ich fast alle Punkte hier abgegrast habe, habe ich mir bei der Einsicht nicht mehr dazu notiert.

Der Teil, der sich mit Robert Rundlichs Tod beschäftigt hat, war enorm. Das Ausmaß der Lösung hat mich überwältigt. 16 Punkte für so viel Arbeit ist m.E. nicht gerechtfertigt. Aus den Kursen weiß man das zwar, aber dennoch….unglaublich!

Allgemeines, Steuerpflicht, etc: 2 Punkte

Bewertung Betriebsvermögen: 4 Punkte

Berechnung Ertragswert: 2 + 4 Punkte

Übriges Vermögen: 1 Punkt

Nachlassverbindlichkeiten: 2 Punkte

Berechnung der Steuer: 1 Punkt.

Als Resüme kann ich sagen, dass ich diesen Teil nicht als schwer empfunden habe. Da der ErbSt-Teil zeitlich aber fast nicht machbar war, konnte man doch verlieren. Wenn man hochkonzetriert die Zahlen im Kopf behielt und die Paragraphenketten runtergeeiert hat, konnte man ein paar Punkte holen.

Wie ich schon erwähnt hatte, habe ich keine Infos zu USt, da ich dort (wie ich fast schon erwartet hatte) ziemlich gut abschnitt. Bis auf ein vergessener 14c oder eine nicht erwähnte Richtlinie, war alles in Ordnung. Auch von den Themen gab es keine Exokten.

Hier aber noch ein paar Worte zu meinem Dozenten (ihn hatte ich sowohl in USt als auch in ErbSt). Lieber Herr schwäbischer Anwalt. Wenn ich mich auf Sie verlassen hätte, hätte ich geloost! Ich bin froh, dass ich ab einem bestimmten Zeitpunkt aufgehört habe, Ihren Unterricht zu besuchen. Pädagogisch und rhetorisch schlecht und zum Abschreiben von Aufgabenlösungen war mir meine Zeit zu schade.