Ein Zwischenbericht

Ich merke, dass ich bei diesem Blog nun an einen Punkt komme, wo sich wieder etwas ändern muss. Die letzten Tage habe ich gesehen, dass ich gerne schreiben will, es aber nicht tue. Dabei finde ich es extrem wichtig, wenn man sich ständig reflektiert.Vor allem, wenn man so ohne Präsenzkurs und ohne Miteinander mit anderen vor sich hin arbeitet.

Ich finde es schön, wenn ich den ein oder anderen Kommentar erhalte. Außerdem freuen mich eure Mails, die zu 99% wirklich toll und aufbauend sind.

Ich weiß aber nicht, ob ich das Auseinandersetzen mit mir selbst, das Hinterfragen, wie ich lerne, das Überlegen, ob mein Lernplan noch stimmt, die Freude über Erfolge, das Selbstbemitleiden bei Misserfolgen in die Öffentlichkeit tragen will.

Ich tendiere momentan dazu, vom Blog weg zukommen und ein richtiges Tagebuch zu führen. So richtig altmodisch mit Papier und Stift. Einfach so auf Du und Du mit mir selbst. „Leider“ kann ich sehen, wie viele sich hier auf meinem Blog tummeln. Einerseits freut mich das riesig, andererseits bin ich an einem Punkt, an dem ich nicht weiß, ob ich für so viele Menschen da draußen so gläsern sein möchte.

Eine Alternative wäre auch, Blogbeiträge zu verfassen, ohne sie zu veröffentlichen. Vielleicht veröffentliche ich sie dann, wenn alles rum ist. Mal sehen, was die nächsten Tage so bringen. Jetzt ist erst einmal die 4. Klausur dran. Sie glotzt mich an und wartet auf mich.

See you

Maja

 

 

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