Analyse der Bilanzklausur 2016

Bilanz machte mir ein wenig Angst. Es konnte gut gehen, aber es gab auch Bereiche, die in die Hosen gehen konnten. Als ich die Aufgabenstellung sah, war ich positiv überrascht. Das konnte ich.

Im ersten Teil war ein Einzelunternehmen (StB) zu betrachten. Folgende Themen waren zu bearbeiten: Anpassung nach einer BP, Rückstellung für Abrissverpflichtung der Mietereinbauten nach Vertragsablauf mit einmaliger Verlängerung des Mietvertrages, nachträgliche Herstellungskosten eines Betriebsgebäudes im Rahmen der BP mit Weiterbehandlung nach Ablauf der degressiven Geb.-AfA, Steuerverbindlichkeiten aus der BP, Teilwertbestimmung bei Aktien im AV, Teilverkauf der Aktien, TEV außerhalb der Bilanz.

Im zweiten Teil ging es um eine OHG (StB) mit bisher zwei Gesellschaftern wobei zum Jahreswechsel 01.01.2015 ein dritter Gesellschafter aufgenommen wurde, §24 UmwStG mit sämtlichen Ergänzungsbilanzen, einer Sonderbilanz und Fortentwicklung des Ganzen zum 31.12.2015.

Der dritte Teil ging um eine mittelgroße GmbH (HB und StB): Warenbewertung (Kunde tritt zurück und neuer Kunde zahlt weniger), Feststellungen USt-Sonderprüfung, Lieferung mit selbstschuldnerischer Bürgschaft und Insolvenz, vom GGF manipulierte Kasse.

Resümee

Als ich aus der Prüfung rausging, hatte ich das Gefühl, dass es super lief. Die Anpassungsbuchungen hatte ich über 2 Testklausuren in Klausurenkursen schon mal gemacht. § 24 UmwStG hatte ich erkannt und einen Extrakurs zu diesem Thema vorher besucht. Das flutschte also. Und der dritte Teil war auch okay.

Ich wurde fertig, ich konnte alles und hab auch zu allem etwas geschrieben. Und dann: 5,5. Was war da los? Ich habe keine Ahnung. Ich hatte so ein gutes Gefühl, dass ich sogar mit einer 3 vor dem Komma rechnete.

Mir bleibt nichts anderes übrig als Einsicht zu nehmen und zu schauen, ob es irgendwelche Anmerkungen gibt.

 

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